Bauen ganz konkret
- bestmöglicher Erhalt der alten Arbeiterhäuser
- Restauration und Verwendung alter ERBA-Objekte (z.B. Lampen, Fenster)
- zusätzliche Neubauwohnungen
- verschieden große Grundrisse, teils barrierefrei
- minimaler Grundrissverbrauch für maximale Wohnquadratmeter
- qualitativ hochwertige, umweltverträgliche und gut dämmende Baustoffe
- zentrale umweltschonende Energieversorgung
- naturnah gestaltete Außenbereiche
Holz und Steine: Der Bau
Altbau A
Im Spinnereigarten stehen drei Gebäude(teile). Der Altbau (Haus A) von 1870 ist das älteste Arbeiterwohngebäude der ganzen ERBA-Industrieanlage. Es wurde auf vier Reihenhäuser mit je circa 75 Quadratmetern Wohnfläche zurückgebaut. Dieses Haus gab fdie Traufhöhe, die Dachneigung und die Traufuntersicht für den Ersatzbau der bereits abgebrochenen Verlängerungsbauten vor, auch das Flair des einfachen Wohnens mit Nadelholzböden, althergebrachten vorwiegend zweiflügeligen Holzfenstern und eichenen Haustüren. So fügen sich die neu angebauten Bauteile unauffällig an den Altbestand.
Reihenhäuser B
Die fünf Reihenhäuser B sind mit circa 85 Quadratmetern etwas größer. Sie haben im Erdgeschoss eine großzügige Wohnküche und in den Obergeschossen vier verschieden große Zimmer und zwei kleine Bäder. Sie wurden wie auch das gegenüberliegende Laubenganghaus C komplett in Holzbauweise errichtet. Sämtliche Decken und Wände sind zimmermannsmäßig aus Holz gefertigt, die Decken massiv aus Vollholz, die Wände aus Schwellen und Ständern, beplankt mit Gipskarton.
Laubenganghaus C
Im Laubenganghaus sind 19 barrierefreie Wohnungen von circa 35 bis 105 Quadratmetern untergebracht. Im Dachgeschoss bietet eine große Wohnung für vier junge Menschen Platz in einer Wohngemeinschaft. Ebenso gibt es dort zwei Gastzimmer, die die BewohnerInnen für ihre Gäste nutzen können, sowie ein Co-working-Büro, das sich derzeit drei BewohnerInnen teilen. Im Keller dieses Hauses ist ein großer Fahrradraum, ein Waschraum, Mieterabteile, eine Sauna, ein Kinoraum und diverse kleinere Räume.
Zur Finanzierung von wohnenPlus
Auch genossenschaftliche Co-housing- oder Gemeinschaftsprojekte benötigen eine solide Finanzierung. Die Genossenschaft an sich bietet dazu eine bewährte und stabile Rechtsform. Bei unserem Wohnprojekt im Spinnereigarten dienen mehrere Bausteine zur Finanzierung.
Den ersten Baustein bilden die Einlagen der GenossInnen. Diese werden auf Basis der Wohnraumgröße je Quadratmeter oder durch fördernde GenossInnen als unterstützende Einlage eingelegt. Dieses Eigenkapital kann weiter aufgestockt werden durch sogenannte Direkt- oder Nachrangdarlehen, die durch GenossInnen für einen definierten Zeitraum (5 bis 10 Jahre) und zu günstigen Zinsen zur Verfügung gestellt werden.
Der zweite Baustein ist das Fremdkapital, das sich aus verschiedenen Quellen speist. Unsere Genossenschaft hat sich daher für Kredite der KfW und der Umweltbank entschieden.
Die Kosten für Zins und Tilgung fließen – zusammen mit den Verwaltungskosten – in die Berechnung des Nutzungsentgelts für die bewohnten Wohnungen ein.
Sommer 2022: eingezogen!
Winter 2021/2022
Richtfest Kanalhaus am 10. Sept. 2021
Das Kanalhaus wächst weiter
bis 12. Juli
Mitte Juni 2021: Aufbau beginnt
Anfang Juni 2021: Kellerdecke
Jetzt ist das Kanalhaus dran!
Januar 2021: Endspurt
26. November – Vom Gerüst befreit
August
31. Juli Richtfest!
8. Juli
14. Mai
20. April
15. April
9. April
28. März
Fundament Reihenhäuser
“Baggerstich” 14. Februar
22. Februar
Januar 2020

Foto: Eva Wonneberger
Das Altbau-Dach wird neu
Ende November: Kran und Gerüst werden aufgebaut
Aufräumaktionen im November
Aufräumaktionen im Frühjahr
“Unser” Quartier Anfang Februar 2019
Noch ruht alles unter einer dicken Schneedecke …






















































































































































































