Wohnen

Wohnen ganz konkret

  • 30 Wohnungen in verschiedensten Größen
  • verschiedene Wohnformen: Single, Paare, Familien, WG
  • zwei Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen ERBA-Spinnerei
  • gemeinschaftliche Aufenthalts- und Werkräume
  • gemeinschaftlich genutzte Gästewohnungen
  • geteilte Infrastruktur
  • weitgehend autofreie Gestaltung des gesamten Viertels
  • Carsharing angedacht / in Planung

Wer bekommt eine Wohnung?

Verantwortlich für die Vergabe der Wohnungen ist eine Arbeitsgruppe Vergabe. Diese Gruppe besteht aus je einer Person aus dem Vorstand und aus dem Aufsichtsrat und einer BewohnerIn, gewählt von der Mitgliederversammlung.

Voraussetzung für die Bewerbung um eine Wohnung ist die Mitgliedschaft in der Genossenschaft und dass BewerberInnen und Wohnung zusammenpassen. Die Faustregel für die Wohnungsgröße lautet: Anzahl der zukünftigen BewohnerInnen plus ein Zimmer. Das heißt : Ein Einpersonenhaushalt bekommt maximal eine Zweizimmer-Wohnung oder eine vierköpfige Familie kann sich auf eine Fünfzimmer-Wohnung bewerben.

Wir führen keine Warteliste und haben uns gegen ein starres Punktesystem entschieden. In Betracht gezogen wird, dass die Bewohnerschaft eine Vielfalt an Lebensformen und Lebensaltern abbildet und das Verhältnis der Geschlechter ausgeglichen ist. Wichtig ist die Dauer der Mitgliedschaft und die Intensität des Engagements für die Ziele von wohnenPlus. Durch die Teilnahme und Mitarbeit bei den verschiedenen Veranstaltungen und den Aktionstagen können BewerberInnen Engagement und Gemeinschaftssinn unter Beweis stellen. Entlang dieser Richtlinien wird mit jeder BewerberIn ein Gespräch geführt und schließlich von der Arbeitsgruppe eine Entscheidung getroffen. Mit diesem Verfahren haben alle Mitglieder der Genossenschaft mit ihrer Bewerbung auf eine freie Wohnung die gleiche Chance.

Prinzip Ehrenamtlichkeit

Seit wir eine Genossenschaft sind, haben wir auf Ehrenamtlichkeit und gemeinsame Verantwortung gesetzt. In der Bauphase haben wir an vielen Samstagen mitgearbeitet: Keller ausgegraben, trocken gehalten, immer wieder gesäubert, den Estrich vorbereitet, die Fußbodenheizung abgedeckt und viele weitere Einzelarbeiten. Ohne diese Eigenarbeit hätten viele Arbeiten länger gedauert oder gar nicht gemacht werden können.
Die Pflege von Häusern und Garten übernehmen die BewohnerInnen genauso wie alle nötigen Verwaltungsaufgaben. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten ehrenamtlich. Die Funktionen sollen alle paar Jahre rotieren, jede und jeder kann so ein Amt ausüben, unterstützt durch die bestehenden Arbeitskreise (Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinschaftsraum, Gästezimmer, Finanzen, Vergabegruppe und weitere).
Dieses ehrenamtliche Engagement ist eine wesentliche Voraussetzung, den Fortbestand der selbstorganisierten Verwaltung einer Genossenschaft zu ermöglichen, die auf Solidarität baut und nicht auf bezahlte Bürokratie.

Informationsbroschüren

Titel Broschüre 3Erste Einzüge bis zum 2. Richtfest:
w-broschuere_web202112

 

 

 

 


Baugenehmigung bis Baubeginn:
w-broschuere_web202006-1

 

 

 

 


von der Gründung bis zur Eingabe:
w+ broschuere_web201906-1
Planstand Juni 2019: w+ broschuere_web201906-2stand

 


Detaillierte Baubeschreibung

Lagebeschreibung Zwischen dem von Nordosten nach Südwesten fließenden Argenkanal und der dazu nördlich parallel verlaufenden Straße “Spinnereigarten” erstreckt sich die Wohnanlage von Wohnen+. Diese besteht aus einem bestehenden zu sanierenden alten Arbeiterhaus, einer Reihenhauszeile an der Straße Spinnereigarten und dem Haus am Kanal, welches sich in gleicher Länge parallel am…

mehr lesen …

 

Die Kommentare sind geschlossen.